Mittwoch, 5. Februar 2014

Rosa Reissalat mit roter Reete. *Beete. Schade.







Ich esse liebend gern Salat. Aber niemals wird man erleben, dass ich irgendwo einen kleinen, grünen Salat ohne Dressing bestelle. Ein kleiner, grüner Salat ohne Dressing ist kein vollständiges Essen. Ein kleiner, grüner Salat ohne Dressing ist Grünzeug, dass ich, kleingeschnitten, in einen selbstgemachten Döner packe. Für einen kleinen, grünen Salat ohne Dressing gehe ich nicht zum Italiener. Genauso wenig, wie ich mir für eine handvoll Walnüsse eine Plantage in Kirgisistan zulege.

Und - karamellisierte - Walnüsse sind in meinem Salat. Denn ich liebe ihn am dollsten, wenn allzeit ordentlich was drin los ist. So wie karamellisierte Walnüsse auf Feldsalat eben. Oder getrocknete Tomaten und schwarze Oliven im besten Spaghettisalat der Welt, dessen Rezept von meiner Freundin ich mir unter den Nagel zu reißen als Lebensaufgabe gestellt habe. Ausgesprochen angetan bin ich von Getreidesorten in meinem Salat, wie Bulgur oder Quinoa. Und ich mags auch klassisch, wie einen Riesenberg buntes Gemüse und allerlei entzückend geränderte Salatblätter, dafür aber mit einem Curryjoghurtdressing und scharf angebratener Hähnchenbrust. Oder eben Reissalat. Rosanen.






Was man dazu braucht:

150 g Naturreis
 1 rote Paprika
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
1/2 Glas Rote Beete


Das Dressing besteht aus:

3 EL Naturjoghurt
1 TL Pflanzenöl
1 - 2 EL rotem Balsamico
Pfeffer
Meersalz
Rosenpaprika


Für obendrauf:

1/2 Bund Schnittlauch


Und so hab ichs gemacht:

Reis kochen, abkühlen lassen.
Besonders schön sieht hier übrigens dreifarbiger Reis aus, etwa ein Trigrano. Nicht, dass man den roten Camargue-Reis nach der Zugabe des Dressings noch besonders gut erkennen könnte, aber das Alliterationshirn isst schließlich mit!

Die Paprika würfeln.

Die Frühlingszwiebeln kleinschneiden.
Wem rohe Zwiebeln zu krass sind, oder wer später noch ordentlich knutschen mag, der dünstet die Frühlingszwiebelröllchen kurz in ein bis zwei Eßlöffeln Wasser an.

Die rote Beete ebenfalls würfeln. Den Sud auf dem Schneidebrett NICHT abfließen lassen, sondern gleich zum Dressing, gemacht aus oben genannten Zutaten, geben.

Reis, Gemüse und Dressing mischen. 

Den Schnittlauch gehackt (?) darüberstreuen. Feddisch.



So, Freunde. Und jetzt seid ihr dran. Denn natürlich kann man den rosa Reissalat noch durch Thunfisch ergänzen. Man könnte statt der Frühlingszwiebeln rote Zwiebeln nehmen oder einen Teil des Reises durch rote Linsen ersetzen. Man kann aus dem rosa Reissalat auch gelben Reissalat machen, indem man Curry oder Kurkuma benutzt und Mais, gelbe Paprika und Essiggürkchen verwendet.

Hach, ist das nicht aufregend? Essen ist einfach zu schön! :)





Alle(s) Liebe -
San





Mit Liebe gemacht - Schälchen - Depot
Serviette - Ikea






Kommentare:

Dekozauber Grit Kolodziej hat gesagt…

Muss ich probieren. Ich liebe Reis,rote Beete und witzige Texte.
Herzliche Grüße!
Grit

Familienfreundlich hat gesagt…

... und ich deine Kommentare, Grit!! <3 Hab ich eigentlich schon ganz laut "Herzlich Willkommen" gesagt? Halt dir mal kurz die Ohren zu, ich hol Luft... ;)
<3

Das Hasenhäuschen hat gesagt…

Guten Morgen liebe San,
das sieht aber lecker aus…..essen Deine Kinder denn Salat??? Meine nur, wenn ich Ihnen nichts abgeben will (Kinder haben schon gegessen, Mutter kommt später nach Hause weil beim Friseur gewesen und macht sich einen Salat…..Kinder stürzen sich drauf. Wenn ich für UNS ALLE Salat mache, will ihn keiner….???????)Probiere Deinen auf jeden Fall mal FÜR MICH aus.
Hab einen schönen Tag, liebe Grüße, Diana

Ina hat gesagt…

Liebe San
Rotebeete ist bei uns momentan hoch im Kurs. Ich hane bereits Suppe und einen Brotaufstrich ausprobiert. Dein Salat tönt wirklich sehr lecker und wird sicherlich bald von mir nachgekocht. Vielen Dank und liebe Grüsse
Ina

Ina hat gesagt…

Ach und die Fotos sind einfach super!!!

Sandra bloggt hat gesagt…

Oh, der scheint sehr lecker zu sein, der Salat. Toll! Ich werde ganz tollkühn sein, und ihnen meinen drei fleischfressenden Männern mal kredenzen. Ich freue mich drauf. Und sie bestimmt auch, wenn sie noch ein leckeres Stück irgendwas als Beilage dazu bekommen. Vielen Dank für den Tipp. Das Schlimme ist ja nie das Kochen, sondern das Überlegen, was man kocht!
Grüß Dich
Sandra