Donnerstag, 16. Mai 2013

Gemahlen versus gehackt




In einer Welt von Backköniginnen und Backkönigen gehöre ich zu den Zofen. Das macht mir nichts. Denn vor nicht allzu langer Zeit war ich backkunsttechnisch vergleichsweise der Lumpensammler vor den Toren der Stadt, weswegen ich mich über meinen Aufstieg immens freue. ;) Mein Wissen um mittelalterliche, royale Hierarchien ist hiermit allerdings erschöpft und die Kurve zu Kuchen (abgesehen von "Das Volk hat kein Brot?") gelingt mir auch nicht, deshalb...

Steht in einem Rhabarbertarte-Rezept, man möchte den Tarteboden mit gemahlenen Mandeln bestreuen, so sollte man dem auch nachkommen.
ECHT! Da hilft es nix, wenn man, mit einem ausgeprägten Hang zur Rezeptanarchie ausgestattet, GEHACKTE Haselnüsse benutzt.

Ein flüssiges Inneres bei Kuchen ist ausschließlich mit Schokolade grandios. Nicht von gemahlenen Mandeln aufgesogener Rhabarbersaft gehört ins Glas. Mit Eiswürfeln. 

Aber von außen war sie schön... :)







Und geschmeckt hat sie (mir) auch. Die Kinder meinten nämlich, ich dürfte beim nächsten Rhabarberkuchen den Rhabarber auch weglassen. Alles Anarchisten. ;)


 
san.

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